Colorado-Nat-Monument_2013.08_155

BIG South-West Tour (Part 2)


Part 1

Nach einem ordentlichem Frühstück (wahrscheinlich das Best in einem Motel auf der ganzen Reise), ging es gut gestärkt weiter zum Black-Canyon. Und wieder einmal durch Landschaften an denen man sich gar nicht satt sehen kann.

Warum eigentlich in einen Nationalpark wenn man auch so schon tolle Landschaften bewundern kann? Ganz klar diese sind natürlich nochmals um einiges Atemberaubender und mit mehr oder weniger tollen Hikingtrails ausgestattet. Meiner Meinung nach kann man die Parks nur richtig geniessen wenn man auch mal denn ein oder anderen längeren Hike in Kauf nimmt. Klar wenn man mit dem Auto durchfährt und an den besten Stellen hält sieht man auch schon ne Menge, ist aber lang nicht dasselbe, aber jedem wies gefällt ;). Im Black Canyon haben wir dann auch unsere ersten Hiking Erfahrungen gemacht, und liessen (Ich zumindest) uns davon infizieren.

Nach einem gemütlichen Picknick mit tollem Ausblick ging es weiter zum Colorado National Monument.

Die erste Einfahrt haben wir natürlich verpasst und waren dadurch gezwungen den Park sozusagen Rückwärts durchzufahren. Da wir noch etwas Weg vor uns hatten, haben wir auf große Hicking-Touren verzichtet. Wir eh stolze Besitzer der AmericaTheGreatest-Card und mussten daher ja eh nichts bezahlen, also konnten wir das auch ohne Bedenken so mitnehmen, ohne Frage hätte sich das übrigens auch ohne die Karte gelohnt.

Nachdem wir dann also einmal im Kreisgefahren ging es über einen kleine Seitenstrasse nach Moab. Diese Road wurde mir von einem Kollegen empfohlen da sich dort fantastische Ausblicke bieten. Auch in meiner Karte wurde sie als solche gekennzeichnet, es lohnt sich halt manchmal doch nicht immer nur nach Navi zu fahren, gerade bei so einer Reise.

Bevor wir allerdings in Moab angekommen sind haben wir noch auf einer Ranch gehalten und hatten wahrscheinlich das beste Dinner auf der ganzen Reise. Nach dieser Stärkung hieß es dann wieder Motel 8 und erstmal ab in den Pool . Nach der Aufwärmung – warum muss bei einer Luftemperatur von 35°C das Wasser eigentlich immer nochmal 5 grad wärmer sein?- wurden die nächsten 3 Tage geplant. Moab war einer der Orte wo wir mehr als eine Nacht verbrachten.

Den ersten Tag ging es dann zu den Arches, rote Steine in den tollen Formationen bei brütender Hitze. Aufgrund der brennenden Sonne haben wir auf einige Hiking-Trails verzichtet. Am Ende des Parks wollten wir aber noch einen schönen etwas längeren Rundkurs auf uns nehmen. Diesen Trail schienen aber nur 5% der Besucher zu gehen, nach einer Abzweigung –rechts zu einer Arche, links zum Rundkurs- waren wir auf einmal schlagartig alleine. So war es dann Hitze, Wüste, ein kleiner Trampelpfad und keine Seele weit und breit (gefühlt). Ja und dann kam das unerwartete, ein Gewitter zog mit beängstigender Geschwindigkeit heran, an einer Stelle wo weit und breit kein Fels zum Unterstellen war, man den Trail suchen musste und man nicht wusste wie weit es noch ist (die Trailmaps sind teilweise Müll). Genau in diesen Moment kamen uns aber erfahrene Deutsch-Holländische Hikingexperten entgegen und rieten uns nicht in diese Richtung weiter zu gehen. Was wir am Ende auch taten, also war es am Ende doch kein Rundkurs. Wir kamen am Ende sogar fast trocken am Auto an.

Am zweiten Tag ging es dann erst zum Dead Horse Point, danach weiter zum Canyonlands (oberer Teil). Ich will jetzt hier gar nicht viel Quatschen den die Bilder sagen hier viel mehr. Übrigens bei allen Bilder die ich vorher gesehen habe, das Ganze wirklich zu sehen, zu erleben, kann man mit keinem Bild wiedergeben.

Übrigens war auch beim Canyonlands wieder ein Rundkurs ausgeschrieben, den wir machen wollten. Nachdem wir allerdings die Länge des Trails gesehen, über 13 km, die ganzen Warnschilder passiert hatten und natürlich der Erfahrung vom vorherigen Tag, entschieden wir uns doch für einen anderen Trail.

Trotzdem wollten wir ja noch ein kleines Abenteuer, und ich wollte ja endlich mal die Allrad Funktion des Jeeps testen. Also hieß es auf dem Weg zurück nach Moab, Offroadstrecke. Juhuuu war das ein Spaß und man kommt an Stellen die man vorher nur von Oben gesehen hat. Allerdings nach 2h fahrt wussten wir irgendwie nicht mehr ob wir auf dem richtigem Weg waren, auch hier hat uns die Park-Map mal wieder nicht sehr geholfen. Deutliche Erleichterung machte sich breit als wir irgendwann wieder feste Straße unter den Reifen hatten. Seit dem war unser Auto für die restliche Strecke übrigens nicht mehr Schwarz sondern Braun.

Am dritten Tag hieß es dann Good Bye Moab, auf in Richtung Page mit zwischen Stopp beim Monument Valley. Da wir allerdings früh losgekommen sind, haben wir uns entschieden noch einen kleinen Schwenker zu den Needles in den Canyonlands (unterer Teil) zu machen, wenn man schonmal da ist…

PART 3

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