Australien_Start-16

Australien der Start 1


Genau 2 Wochen sind jetzt um wo wir das erste mal Australisches Land betretten haben, es ist 11 Uhr morgens und draussen sind es irgendwas mit 35 Grad (drinnen 30). Tja und was mache ich, ich denke schon seit Tagen, dass ich endlich mal den ersten Bericht schreiben will, Fotos habe ich noch keine gemacht aber das kann ja noch kommen, Motive habe ich schon genügend ausgemacht. Die Bilder die ihr hier seht, sind mit dem Handy gemacht.

Naja zurück zum Anfang, am 31.12.2015 haben Laura und ich dann also endlich nach einem langem Flug unser Ziel erreicht. Wobei mir der Flug gar nicht so lang vorkam, zum ersten mal allerdings habe ich es geschafft auf einem Flug zu schlafen, was schon was heissen will. Am schlimmsten sind eigentlich auch immer diese Zwischenaufenthalte. Besonders nervig war es Melbourne, wo wir unsere Rucksäcke aus und wieder einchecken mussten. In Melbourne war es schon morgens um 8 Uhr um die 30 Grad. Wir hatten natürlich noch lange Hose und Pullis an. Da wir unsere Rucksäcke aber haben einwickeln lassen, wollten wir auch nicht an andere Klamotten ran. Im Flughafen war es ja auch kühl.

In Newcastle dann angekommen habe ich sofort meinen Rucksack aufgerissen und habe erst einmal meine Kleider gewechselt. Weihnachtszeit in kurzer Hose und T-shirt, Geil. Eine Stunde Wartezeit und eine weitere Stunde Fahrtzeit im Bus später erreichten wir schliesslich totall fertig unsere erste Airbnb Unterkunft. Einen Fahrtplan oder ähnliches gibt es hier übrigens nur online und wenn man die Busfahrer fragt scheinen die überhaupt keine Ahnung zu haben. Gott sei dank hatte ich schon Zuhause für so einen Fall Vorkehrungen getroffen.

Bevor wir uns allerdings ausruhen konnten, mussten wir erst einmal Einkaufen um eine gewisse Nahrungsgrundlage für die nächsten Tage zu haben. Das nächste Einkaufszentrum war auch nur 1,5 km entfernt. Nachdem dann der Kühlschrank gefüllt war, weiss ich gar nicht mehr so genau was wir gemacht haben, ich glaube wir haben überlegt was wir bzgl. Silvester machen und sind dabei immer mal wieder eingepennt. Aber gegen halb elf waren wir wieder wach und haben beschlossen einfach zur Busaltestelle zu gehen und zu schauen ob ein Bus runter in die Stadt fährt. Es fuhr keiner mehr. Wir sind trotzdem weiter richtung Stadt gegangen um evtl. ein Taxi anzuhalten. Wir haben sogar eins erwischt welches mir dann allerdings zu teuer war, ausserdem war es eh schon kurz vor Zwölf. Wir haben uns dann auf eine kleine Anhöhe begeben um uns das Feuerwerk anzuschauen. Tja was soll ich sagen, wir haben vielleicht 10 Racketen oder so gesehen. Anscheinend ist in Australien privates Feuerwerk nicht erlaubt. Naja haben wir ja nichts verpasst in der Stadt anscheinend. Ab ins Bett.

Am nächsten Tag war klar, dass es erstmal zum Strand geht, genauso wie auch am darauffolgendem Tag. Das was der perfekte Start ins neue Jahr. Wir ahnten ja nicht, dass das erst einmal unsere letzten Sonnentage waren.

Ab Sonntag hat es dann nur noch geregnet bis einschliesslich Donnerstag morgen. Ganze Stadtteile wurden hier in Newcastle überflutet und man stand bis zu den Knien im Wasser. In unserer Area war allerdings alles safe, da es recht hoch liegt. Unser Problem war nur, dass ab Sonntag unsere Termine für Wohnungbesichtigungen anstanden. So kam es teilweise vor, dass wir komplett durchnässt, mit wassertriefenden Schuhen, uns die Wohnungen anschauten. Unsere Frage, ob dieses Wetter hier normal sei, wurde mit einem klarem NEIN beantwortet. Das gab etwas Hoffnung.

Naja, nach einer Woche Regen, Wohnungsbesichtigungen und Absagen mussten wir uns langsam um eine neue Unterkunft bemühen, da unsere jetzige Airbnb Unterkunft nach einer Woche (Freitag) vorbei war. Uns blieb nichts anderes übrig, als nochmals eine weitere Airbnb Unterkunft zu suchen. Wir haben eine schöne gefunden, die auch in der Nähe von Lauras Arbeit ist, da sie ja am Montag auch ihren ersten Tag hat. Und was soll ich sagen- wir bekammen von dem Pärchen das Angebot hier für einen Spezialpreis die vollen 6 Monate zu bleiben. Nachdem wir am Sonntag dann die nächste Absage für ein Apartment im Zentrum bekommen haben, haben wir beschlossen hier zu bleiben. Bisher fühlen wir uns hier auch sehr wohl. Laura kann zu Fuss zur Arbeit gehen und um uns herrum sind jede Menge Papagein, Kakadus und Kookaburras, sodass man sich manchmal wie im Urwald fühlt. Einziger Nachteil ist das wir hier 10km vom Strand entfernt sind und der Weg dorthin ist nicht gerade eben. Das kann bei rund 35 Grad schon ganz schön anstrengend sein, aber was beschwere ich mich habe ja sonst nichts zu tun.


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